Zurück

Programm für alle in 2020: Schwerpunkt-Thema des Monats

Das Team Bürgerbüro startet im Januar 2020 einen neuen Service. In jedem Monat werden aktuelle Themen und solche mit praktischem Nutzen schwerpunktmäßig aufgegriffen und angeboten, sich hierüber im Bürgerbüro näher zu informieren.

Jedes Schwerpunktthema wird vom Team Bürgerbüro vorbereitet. Bei Bedarf und Notwendigkeit werden externe Fachleute um Informationen und um Mitwirkung gebeten. Wer nicht zu einer Information ins Bürgerbüro kommen kann, wird sich mit Hilfe einer Zusammenfassung des Schwerpunktthemas informieren können, die vom Team Bürgerbüro gemeinsam mit den Experten ausgearbeitet und jedem Interessenten zur Verfügung gestellt wird.

Das alles steht unter dem Motto:
„Informationsvermittlung und Bewusstseinsbildung“.

Die Themen für das Jahr 2020 sind festgelegt worden. Die drei Themen eines Quartals werden im Vorhinein bekanntgegeben.

So lautet das Schwerpunktthema im Januar: „Richtiges Handeln bei Eis und Schnee“. Was sollten Hausbesitzer und Mieter über dieses Thema wissen, was muss man beachten.

Im Februar geht es um das Thema „Müllentsorgung und Mülltrennung“.
Müll fällt an, wann er anfällt…Man sollte allerdings wissen, was man bei der sachgerechten Entsorgung beachten muss. Wer möchte schon als „Müllvermeider“ dastehen, wenn man ihn beim wilden Entsorgen seines Mülls beobachtet? Zu diesem Thema und zum Thema von Januar „Richtiges Verhalten bei Eis und Schnee“  steht jeweils eine Fachkraft der Stadt Köln am Donnerstag, 13.02.2020 für jegliche Frage bereit. Hierzu wird noch einmal zeitnah eingeladen.

Im März sollen unsere Grün- und Schattenspender im Mittelpunkt stehen: Die vielen Bäume in unserem Dorf. Gerade im letzten Jahr gab es sehr viel Trockenheit und Stress für diese Bäume. Dagegen kann man etwas tun, sagen die Fachleute vom Grünflächenamt. Schön wäre es, wenn sich Bürgerinnen und Bürger für eine Pflege der Baumscheibe vor ihrem Haus oder ihrer Wohnung erwärmen könnten. Vielleicht in Form einer Patenschaft? Fragen dazu beantwortet am Donnerstag, 19.03.2020 (Termin ist angefragt) eine Fachkraft vom Grünflächenamt.

Wer gerne ein eigenes Thema des Monats vorschlagen möchte, kann das ab sofort tun: Das Team Bürgerbüro wird aus den genannten Themen eines aussuchen und sich darum kümmern. Mail: wohin333@t-online.de


WorringenPur.de/06.01.2020
Bericht: Hans-Bernd Nolden
Redakt. & digit. Bearbeitung: Matschkowski

Zurück










Zurück

Uhr_wp_logo

Bürgerbüro Worringen:


Projekt „Zeitschenker“

Mit neun Personen im Kern-Team ist das Bürgerbüro nicht immer in der Lage, schnelle Hilfen oder auch Hilfe in Fällen mit einem höheren zeitlichen Aufwand leisten zu können. Um auch in solchen Fällen das Motto „Hilfe - wo sie gebraucht wird“ verwirklichen zu können, soll ein Netz aus engagierten Menschen geknüpft werden, die bei Bedarf angesprochen werden können.
 
Mit Hilfe einer Flyer-Informationsaktion „Zeitschenker“ werden ab sofort die Worringer Bürger um ihre Mitarbeit bei diesem Projekt gebeten.

Gemeinsam mit dem Bürgerbüro soll an diesem Ziel gearbeitet werden: Unkonventionell, schnell und effektiv, auch in besonderen Notfällen, Hilfe leisten für Mitbürger, die sich mit einem Problem an das Bürgerbüro wenden.

In Worringen leben mehr als 1.300 Menschen ab Alter 65, die wohl nicht mehr im Berufsleben stehen. Menschen also, die über ein größeres Zeitkonto mehr oder weniger frei verfügen können. Darüber hinaus wird es auch in Worringen weitere Menschen geben mit einem gewissen Interesse am Allgemeinwohl ihrer Mitmenschen. Auch aus diesem Personenkreis wird sich der ein- oder andere als „Zeitschenker“ zur Verfügung stellen. Grundsätzlich ist jeder willkommen, als „Zeitschenker“ mitzumachen.

So sollte es möglich sein, ein Netzwerk von etwa 20 bis 30 Menschen für eine dauerhafte, ehrenamtliche Mitarbeit am Ziel zu gewinnen: Hilfe – wo sie gebraucht wird.

Mit zwei Schritten kann jeder an der Idee mitwirken und sich im Netzwerk anmelden:

  1. Wer mitmachen will, registriert sich im Bürgerbüro. Es reicht aus, einen Telefon- und oder Mail-Kontakt zu hinterlassen.
  2. Aus einer vorliegenden Liste sucht man sich die Anforderungen heraus, für die man sich im Bedarfsfall engagieren will. Man kann aber auch erklären, bei jeder Art von Hilfsanforderung zur Verfügung zu stehen.

Man kann entweder persönlich zum Bürgerbüro kommen oder sein Interesse per Mail schreiben an wohin333@t-online.de .

HELFEN MACHT FREUDE! HELFEN MACHT FREUNDE!

Das Bürgerbüro ist in jedem Fall der Vermittler für ein Hilfeersuchen. In dieser Rolle werden die administrativen Dinge übernommen, wie Aufnahme des Hilfeersuchens und Weitergabe an jemanden aus dem Netzwerk der Helfer. Dabei gilt grundsätzlich eine strikte Vertraulichkeit über sämtliche sachlichen und persönlichen Einzelheiten entsprechend der Datenschutzerklärung, der jeder im Team Bürgerbüro verpflichtet ist.

Nach der Vermittlung beginnt die Arbeit des Netzwerkers: Kontaktaufnahme und Erledigung der Anforderung im Rahmen seiner Möglichkeiten. Eine solche Hilfe soll so angelegt sein, dass sie aus einer kurzfristigen Notsituation heraushilft. Eine dauerhafte Hilfeleistung kann nicht gewährleistet werden. Sofern für den Netzwerker Kosten entstehen, müssen diese vom Hilfeempfänger getragen werden. Ein Entgelt für die ehrenamtlichen Arbeiten wird in keinem Fall erwartet und darf auch nicht verlangt werden.

Versicherungsfragen
In Deutschland sind ehrenamtlich tätige Menschen in Ausübung ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit (nach den Kriterien: freiwillig, unentgeltlich, gemeinwohlorientiert) über eine spezielle Haftpflichtversicherung versichert (Unfall-Sammelversicherung des Landes NRW). Versichert sind Sach- und Personenschäden.

Start des Projekts Zeitschenker
Das Projekt „Zeitschenker“ beginnt sofort und ist auf Dauer angelegt. Mit einem speziellen Flyer und mit Informationen in den regionalen Medien wird über das Projekt informiert und dafür geworben. Damit sollen sowohl Helfer gewonnen, als auch Hilfesuchende auf diese Möglichkeit hingewiesen werden.

Schlussbemerkung
Dieses Projekt „Zeitschenker“ ist ganz gewiss kein Selbstläufer. Es steht und fällt mit der Bereitschaft hilfsbereiter Mitmenschen, sich für diese Idee zu begeistern. Und natürlich mit dem Vertrauen von Hilfesuchenden, sich an’s Bürgerbüro zu wenden in der Hoffnung, dass man ihnen tatsächlich helfen kann.

Es wäre schön, wenn in Worringen das Projekt „Zeitschenker“ mit Leben erfüllt werden könnte. Denn: Das ist kein Projekt des Bürgerbüros. Es ist ein Gemeinschaftsprojekt und kann nur so funktionieren.



WorringenPur.de/13.01.2020
Bericht: Hans-Bernd Nolden
Redakt. & digit. Bearbeitung: Matschkowski
 

Zurück