Historie
„Am Pümpche“
In neuem Glanz erstrahlt die Pumpe am Worringer Vereinshaus
Fotos zum Vergrößern!

Worringen
*Pumpen dieser Art standen in früheren Zeiten im ganzen Ort verteilt. Diese noch erhaltene Pumpe stand ursprünglich auf dem Grundstück des Hauses an der Sankt-Tönnis-Straße Nr. 20, welches sich als Eckhaus zur Pankratiusstraße erstreckte. Die Pankratiusstraße und die anliegende Elkemann-Straße bezeichnete man bis ins 19. Jahrhundert als Quartier der „Dicker Hütte“ oder „In der Hütte“ (Hött), weswegen auf dem angebrachten Schild „In der Hött 1“ eingraviert wurde.

Solche Pumpen waren – wie vielerorts – nicht nur wichtige Grundlage, um die Trinkwasserversorgung in einer Straße sicherzustellen, sondern auch Treffpunkt der Nachbarn, um sich über Neuigkeiten auszutauschen und Probleme zu besprechen.


Die Pumpe ist zwar nicht mehr in Betrieb, aber heute wie früher ist sie Symbol dieses Zusammenhalts  dieser Gemeinschaft -  in der man oft füreinander da ist, und nicht danach fragt „was habe ich davon?“

Auch die Erneuerung der Pumpe erfolgte durch fleißige Hände, die ihre Arbeitskraft und ihr Fachwissen zur Verfügung gestellt haben, ohne eine Gegenleistung zu erwarten:

Schmied Thomas Hecker
Schreiner Karl-Heinz Meurer
Maler Oswald Riede

Der Vorstand des Worringer Vereinshauses dankt ihnen hierfür ganz ausdrücklich! Es ist wertvoll, helfende Hände in seiner Nähe zu haben. Ihr plant auch eine Sanierung oder eine Umbaumaßnahme? Geht gerne auf die Fachleute im Ort zu!


WorringenPur.de/20.05.2019
Bericht & Fotos: Matthias Klehr
*1. Absatz ergänzt um Erklärung zur Namensgebung
der Straße “In der Hött”: H. Matschkowski/Hans-Josef Heinz

Redakt. & digit. Bearbeitung: Matschkowski