Frühling im Bruch
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Nach den kalten Tagen, wird es endlich wieder wärmer. Die Sonne strahlt und wir fühlen uns gleich irgendwie lebendiger. Wenn wie jetzt im Frühjahr die Temperaturen wieder steigen und wir nicht mehr von Schnee überrascht werden, erwachen viele Tiere aus dem Winterschlaf, Zugvögel kehren aus dem Süden zurück und um uns herum, beginnt es zu surren. Blattknospen von Bäumen und Sträuchern springen auf, Frühblüher verschönern die Flächen. Einen kleinen Spaziergang im Worringer Bruch hat Dr. Harald Junge mit Fotos dokumentiert.

Nach dem trockenen Jahr 2018 präsentiert sich das Worringer Bruch am Senfweg im Frühjahr 2019 weitgehend ausgetrocknet.

Nur nördlich des Senfwegs hat sich ein kleines Rinnsal erhalten. Reiher lauern auf Beute.

In den höhergelegenen Teilen des Bruchs hat sich in den letzten Jahrzehnten eine Auenwald-Vegetation ausgebildet, die episodische Überschwemmungen ohne Schäden übersteht.


Dagegen gehen die nicht standortgerechten Pappelbestände durch Windbruch und gezielte Entnahme zurück. Die Waldsäume zur Innenfläche des Bruchs werden von Wildkirschen gesäumt.

Den Waldboden bedecken Frühlingsblüher, die von Wildbienen bestäubt werden.

Neben den Ackerfächen, die von der Mäanderschleife des Bruchs umschlossen werden, finden sich heute naturnah belassene Wiesen als Brutgebiete von Feldlerchen

In den 80er Jahren war der Wasserstand im Bruch wiederholt so hoch, dass der Senfweg überschwemmt war. Die Fotos zeigen den Wasserstand im Jahr 2009 mit ausgedehntem Jagdgebiet für den Graureiher.




WorringenPur.de/15.04.2019
Text: Dr. Harald Junge, Heike Matschkowski
Fotos: Dr. Harald Junge