Willkommen im Nirgendwo
Bad Honnef - Worringen I (5:1)

Vor etwas mehr als einem Monat wurde in Worringen der Trainerwechsel vollzogen und seitdem sind Spiele ausgefallen, wurden zum Teil bereits nachgeholt und es gab durch den Totensonntag sogar noch eine Spielpause. Zeit, in der man eigentlich in Ruhe trainieren konnte, damit man die Wende schafft. Weg von den Abstiegsrängen. Denn es hat sich nichts daran geändert, dass, wenn man den Kader liest, diese Mannschaft nicht da stehen sollte, wo sie steht. Aber jeder einzelne Spieler scheint weit unter seinen Möglichkeiten zu spielen. Und damit kommen wir zum Spiel.

Am Wochenende war die SG zu Gast in Bad Honnef. Vorletzter gegen Letzten. Ein Spiel, das zur Wende genutzt werden sollte, aber nicht wurde - ganz im Gegenteil. In Bad Honnef wurde der Ersten Mannschaft schonungslos aufgezeigt, was alles nicht stimmt. Und das ist extrem viel gewesen. Erschreckend viel. Bereits nach fünfundvierzig Sekunden ging der FVH durch einen Elfmeter mit 1:0 in Führung und konnte nach elf Minuten sogar auf 2:0 erhöhen. Viele Freiräume machten das möglich. Man merkte, dass die Konzentration fehlte und der Glaube an sich selbst. Alles und jede Aktion wurde untereinander kommentiert. Dann, gegen Ende der ersten Halbzeit, wurde auch immer wieder mal gezeigt, dass sie es können, also Fußball spielen. Und so schoss man in der 44ten Minute den Anschlusstreffer zum 2:1.
Ein „ah - jetzt können sie es noch packen“ keimte in den Köpfen der mitgereisten Anhänger auf. Doch bevor der Gedanke sich verfestigen konnte, viel direkt das 3:1 und man ging mit diesem Spielstand in die Kabine.

Nach der Pause schien es so, als sei ein Ruck durch die Mannschaft gegangen und Worringen hatte Oberwasser und drückte. Man vergab einige gute Chancen. Honnef erwachte aber und nutzte die großen Freiräume, um das 1:4 zu machen. Damit war das Spiel gelaufen. Honnef legte nochmal gegen mittlerweile sich kaum wehrende Worringer nach und erhöhte in der 70ten Minute auf 5:1

Worringen fiel kurz vor Schluss noch auf, als die Nummer 10 (Kochan) in der 82ten Minute mit glatt rot vom Platz musste. Er hatte eine Entscheidung anders gesehen als der Linienrichter und zeigte ihm daraufhin den Vogel. Ein Verhalten, das gar nicht geht.Kurz danach in der 84ten Minute gab es eine gelbe Karte für die Nummer 13  der SG (Schiefer), welche nicht ganz unumstritten war, trotzdem verhielt sich hier der Spieler unprofessionell und bekam folgerichtig gelb/rot.

Dies war ein mehr als ein schlechter Tag, der offen legte, dass so Einiges im Argen liegt im Kölner Norden.

Weitere Ergebnisse der SG:

              Auweiler - Worringen II (3:1)
              U7 Schlebusch - Worringen (10:2)
              U9 West II - Worringen (1:14)
              U9 Urbach - Worringen II (9:1)
              U10 Auweiler - Worringen (1:2)
              U12 JFS Köln - Worringen (5:2)
              U13 Fühlingen - Worringen (7:3)
              U15 CASA ESPANA - Worringen (2:1)


WorringenPur.de/05.12.2019
Bericht & Foto: Mit freundlicher Unterstützung der SG
Redakt. & digit. Bearbeitung: Matschkowski