Neue Beförderungsregeln für die Rheinfähre „Fritz Middelanis“ aufgrund der Corona-Krise
Fotos zm Vergrößern!

Köln-Langel/Hitdorf
Leider ist bei der Ausbreitung des Corona-Virus‘ keine signifikante Besserung zu
verzeichnen. Noch immer infiziert sich täglich auch in


BU: Die „Fritz Middelanis“ wurde in den vergangenen Tagen intensiv von Fußgängern und Radfahrern genutzt

Deutschland eine steigende Zahl von Menschen. Um Besatzung und Fahrgäste der Rheinfähre „Fritz Middelanis“ vor einer Ansteckung zu schützen, gelten deshalb seit Samstag, den 4. April 2020, vorübergehend neue Beförderungsregeln für die Benutzung des Fahrzeugs.

„In den letzten Tagen wurde die Fähre bei schönem Wetter verstärkt von Fußgängern und Radfahrern genutzt. Dabei wurden aber die gesetzlich vorgeschriebenen Abstandsregeln zwischen den Personen häufig nicht eingehalten. Deshalb müssen wir die Beförderung jetzt strikt reglementieren, auch wenn uns das sehr leid tut“, erklärt Norbert DiRaimondo, Geschäftsführer der „Rheinfähre Köln-Langel / Hitdorf GmbH“.

Folgende Regeln gelten ab dem 4. April 2020: Die Anzahl der Fußgänger und Radfahrer, die mit der Fähre übersetzen, wird auf insgesamt 24 Personen pro Fahrt begrenzt. Diese Passagiere müssen sich an extra markierten Flächen aufhalten. Motorradfahrer werden gebeten, an Bord den Helm aufzubehalten. Insassen von Autos oder Lkw dürfen während der Überfahrt nicht mehr ihr Fahrzeug verlassen. Wünschenswert ist, dass Tickets an Bord per Karte statt bar bezahlt werden.

Zusätzlich wurde der Fähr-Fahrplan angepasst. Ab sofort gelten folgende Betriebszeiten:

Montags bis freitags: 06:00 bis 19:30 Uhr
Samstags: 10:00 bis 18:00 Uhr
Sonn- und Feiertags: 11:00 bis 18:00 Uhr

„Wir sind uns bewusst, dass besonders für unsere treuen Kunden diese Maßnahmen eine temporäre Einschränkung bedeuten. Wir hoffen aber auf das Verständnis, dass wir unter den jetzigen Bedingungen gar nicht anders handeln können“, so Norbert DiRaimondo.


WorringenPur.de/07.04.2020
Pressemitteilung der HGK
Foto: Copyright HGK
Redakt. & digit. Bearbeitung: Matschkowski

 









Rheinfähre „Fritz Middelanis“ verkehrt nach Winterfahrplan

Die Rheinfähre „Fritz Middelanis“, die Köln-Langel und Leverkusen-Hitdorf verbindet, stellt wegen der Corona-Krise ihren Verkehr auf den Winterfahrplan um. „Diese Maßnahme dient in erster Linie zum Schutz unserer Mitarbeiter“, erklärt Norbert DiRaimondo, Geschäftsführer der „Reinfähre Köln-Langel / Hitdorf GmbH“.

Für die Kunden hat die Umstellung keine gravierenden Auswirkungen. Die „Fritz Middelanis verkehrt ab Sonntag, 22. März 2020, montags bis Fähre Langel Hitdorf (Copyright HGK)freitags zwischen 6.00 und 19.30 Uhr.
Samstags ist die Fähre zwischen 9.00 und 18.30 Uhr im Einsatz, sonntags zwischen 11.00 und 18.30 Uhr.

„Für uns steht fest: Wir werden unser Transport-Angebot, so lange es geht, aufrechterhalten.
Aufgrund der Sperrungen mehrerer Brücken für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen ist unsere Fähre im Kölner Norden die einzige Alternative“, so DiRaimondo. Für die Landwirtschaft ist die Verbindung systemrelevant, da Fahrer von Landmaschinen ansonsten kilometerlange Umwege bei geringer Geschwindigkeit in Kauf nehmen müssten.

Aktuelle Informationen zum Betrieb der Fähre gibt es im Internet auf www.hgk.de/leistungen/rheinfaehre.

Kontakt: Wünschen Sie weitere Informationen? Sie erreichen Pressesprecher Christian Lorenz unter 0221 390-1190, mobil 0178 839 03 20 und per E-Mail unter lorenzc@hgk.de.


Zur HGK AG:

Die Häfen und Güterverkehr Köln AG (HGK) ist eine Tochtergesellschaft unter dem Dach des Stadtwerke Köln Konzerns. Vom einstigen Hafenbetreiber hat sich die HGK-Gruppe zu einer internationalen Logistik-Holding entwickelt. Sie ist über ihre Tochter- und Beteiligungsunternehmen, darunter die HTAG Häfen und Transport AG und die neska Schiffahrts- und Speditionskontor GmbH, ein Anbieter vielfältiger Logistikdienstleistungen. Zudem verfügt die HGK AG über eine eigene Lok- und Waggonwerkstatt, 240 Kilometer Gleisanlagen und 65 Gleisanschlüsse.


WorringenPur.de/23.03.2020
Pressemitteilung der HGK
Foto: Copyright HGK
Redakt. & digit. Bearbeitung: Matschkowski