Beschädigungen am Deich zwischen B9 und Schrebergärten

Worringen
Der aufmerksamen Beobachtung von Spaziergängern ist es zu verdanken, dass bedenkliche Beschädigungen am Deich, nahe der B9, aufgefallen und gemeldet werden konnten. Am Ortseingang von Worringen, gegenüber der JET-Tankstelle (Neusser Landstraße, B9), befindet sich eine Hochwasserschutzmauer, die mit einer schützenden Grasnarbe bewachsen ist und den Beginn des Rheinauengebiets kennzeichnet, in dessen Bereich einige Schrebergärten liegen.

Weil einzelne Pächter bereits vor einigen Jahren eigenmächtig ihre Gärten in den schützenden Deich gebaut hatten, mussten diese auf Anweisung der zuständigen Behörden zurück gebaut werden und der Deich erhielt eine neue schützende Grasnarbe.

Die hinter der Schutzmauer liegende Grasnarbe wurde nun erneut beschädigt. Gegenüber der JET-Tankstelle, kurz vor dem ersten Haus (Am Kalkofen) wurde eine Menge Gras mit Erde abgetragen und durch eine notdürftige Treppe ersetzt, die aus Platten und Steinen bestehend, in den Deich gebaut wurde. Die Vermutung liegt nahe, dass dies durch Pächter der Gartenanlage erfolgte, damit diese hierüber ihre Gärten besser erreichen.

Fahrlässigkeit oder bewusste Gefährdung des Hochwasserschutzes? Das wird noch zu klären sein. Tatsache ist jedoch, dass sowohl die Stadtentwässerungsbetriebe als auch Reinhard Zöllner als zuständiger Bürgermeister des Stadtbezirks Chorweiler, hierüber informiert sind und auch umgehend aktiv wurden. Inzwischen wurden an der Treppe bereits die Steine und Platten entfernt.

Denn, das nächste Hochwasser kommt bestimmt!


WorringenPur.de/14.12.2020
Bericht: Heike Matschkowski