Bahnhof Worringen - zum Stand der Situation

Roggendorf/Thenhoven/Worringen
Aufmerksame Zeitungsleser werden es inzwischen zur Kenntnis genommen haben: Die Chancen, dass sich endlich nachhaltige Veränderungen in und um den Bahnhof Worringen ergeben, sind erheblich gestiegen. Denn mit dem einstimmigen Beschluss aller Fraktionen der Bezirksvertretung Chorweiler vom 27.Juni 2019 wurde die Verwaltung der Stadt Köln dazu aufgefordert, sich zu kümmern. Der Beschluss


Foto vom September 2018

(siehe Protokoll der BV) lautet: Die Bezirksvertretung Chorweiler beauftragt die Verwaltung, ein Konzept in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn zeitnah zu erarbeiten und umzusetzen, das folgendes […] beinhaltet.

Maßgebend sollen dabei vorgeschlagene Maßnahmen der Bürgervereine Worringen und Roggendorf/Thenhoven sein (WorringenPur berichtete), die auch von Bezirksbürgermeister Reinhard Zöllner und Bürgeramtsleiter Engelbert Rummel voll unterstützt werden. *)

Die Maßnahmen sollen zu diesem in der Ausarbeitung der Bürgervereine formulierten Ziel beitragen: „Der S-Bahnhof Worringen wird von allen Reisenden als ein Ort empfunden, an dem man sich gerne aufhält. Er ist sauber, kundenfreundlich und sicher. Offene und versteckte Kriminalität haben hier keine Chance: Es gibt keine Angsträume. Dieses Ziel gilt ab sofort und auf Dauer.“

Wann es nun weitergeht, hängt von den politischen Gremien der Stadt Köln und der Deutschen Bahn ab und von den Prioritätenlisten. Sicher ist, dass von den Beteiligten – der Bezirksvertretung Chorweiler, den Bürgervereinen Worringen und Roggendorf/Thenhoven sowie ganz sicher auch von den vielen Bahn-Nutzern - sehr genau verfolgt werden wird, wie seitens der Verantwortlichen mit diesem einstimmigen Beschluss umgegangen wird. Also: Dranbleiben ist angesagt – für alle Interessierten!

*) Einzelheiten zum Beschluss der Bezirksvertretung: siehe Niederschrift des Bezirksbürgermeisters Chorweiler vom 01.07.2019, Punkt 8.3.1, Seite 18 https://ratsinformation.stadt-koeln.de/getfile.asp?id=727036&type=do& .


WorringenPur.de/29.07.2019
Bericht & Foto: Hans-Bernd Nolden
Redakt. & digit. Bearbeitung: Matschkowski