Bundesstraße 9 in Worringen
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Immer wieder erreichen Beschwerden über den Zustand der B9 die Redaktion WorringenPur. Seit Übernahme des Verkehrsausschusses innerhalb des Vorstandes des Bürgervereins Worringen im Jahr 2016 hat Wilhelm Weyergans mehrfach der Stadt Köln schriftlich den katastrophalen Zustand der B 9 und des angrenzenden Radweges angezeigt sowie auf die Zunahme des Autoverkehrs, insbesondere des LKW-Verkehrs, hingewiesen. Des Weiteren wurde von ihm erwähnt, dass der Zustand der B 9 von Köln kommend bis Worringen und ab Dormagen in einem guten Zustand ist. Die darauf erfolgten Antworten der Stadt Köln sind bisher nicht sehr aussagekräftig. Es wird immer nur auf einen späteren Zeitpunkt der Sanierung vertröstet.

Dafür beispielhaft fügt Herr Weyergans seine letzte Anfrage vom Mai 2019 an die Stadt Köln diesem Zwischenbericht auf WorringenPur bei. Auf diese Anfrage hat er folgende Antwort der Stadt erhalten: „Um eine zügige Umsetzung der Generalsanierung „B9“ in Köln-Worringen zu realisieren, wird derzeit ein Planungsbüro mit den vorbereitenden Arbeiten (Aufstellung Leistungsverzeichnis, Begleitung Vergabeverfahren, etc.) beauftragt. Zurzeit ist der Baustart für das I. Quartal 2020 geplant. Neben der Fahrbahnsanierung sollen auch Verbesserungen für den Radverkehr im Zuge der Maßnahme umgesetzt werden.„

Zu einem weiteren Thema auf der B 9 „Fußgängerüberweg „Neusser Landstraße, Alte Neusser Landstraße 301, Ecke Kurzer Damm“ gab es eine weitere Anfrage von Herrn Weyergans an die Stadt Köln. (siehe Foto).

Hier die Antwort:
„Wir haben die Situation zwischenzeitlich einer Überprüfung unterzogen und erwägen aktuell Maßnahmen, die eine Verdeutlichung der Situation und Wartepflicht für Kraftfahrzeuge vor dem Zebrastreifen bewirken. Bei den dabei beobachteten Verkehrsvorgängen wurden keine entsprechenden Regelverstöße festgestellt. Die gegenwärtige Situation und Verkehrsregelung beinhaltet jedoch keinen Vorrang für den Radfahrer, da Zebrastreifen diesen Vorrang gem. der Straßenverkehrsordnung nur Fußgängern einräumen. Die Signalisierung durch eine Ampel hat erfahrungsgemäß in solchen Örtlichkeiten einen hohen Missachtungsgrad durch Fußgänger und Radfahrer zur Folge, die bei den geringen Verkehrsfrequenzen im Kraftfahrzeugverkehr und den Wartezeiten das Freigabesignal nicht abwarten. Insofern halten wir die Verdeutlichung der Querungssituation für geboten, jedoch eine Änderung hin zu einer Ampelregelung sehen wir nicht als geeignete Maßnahme an.“

Herr Weyergans wird das Thema B9 weiter verfolgen.


WorringenPur.de/03.09.2019
Bericht & Foto: Wilhelm Weyergans
Redakt. & digit. Bearbeitung: Matschkowski