Abriss & Neubau der GAG-Wohnungen an der Further Straße
Geplante Bauzeit rund 2 bis 2,5 Jahre

Roggendorf/Thenhoven
Im Kölner Norden wird in den nächsten Monaten eine weitere Baustelle entstehen: An der Further Straße in Roggendorf/Thenhoven plant die GAG Immobilien AG den Abriss bestehender Gebäude und den Neubau moderner Wohnungen. Damit wird ein wichtiger Beitrag zur Schaffung von dringend benötigtem Wohnraum in unserem Stadtbezirk geleistet.

Die bestehenden Häuser stammen aus den frühen 1970er Jahren und entsprechen in vielen Punkten nicht mehr heutigen Wohnstandards. Insgesamt handelt es sich um rund 40 Wohnungen, die nun durch einen Neubau ersetzt werden. Geplant sind etwa 54 neue Wohnungen mit einer Gesamtwohnfläche von rund 3.700 Quadratmetern.


Besonders wichtig ist dabei:
Alle neuen Wohnungen sollen öffentlich gefördert sein. Das bedeutet konkret, dass hier bezahlbarer Wohnraum entsteht, der gerade für Familien, ältere Menschen und Menschen mit kleinerem Einkommen von großer Bedeutung ist. Die neuen Gebäude werden barrierefrei gestaltet und mit zeitgemäßen Grundrissen ausgestattet. Geplant sind Wohnungen mit ein bis vier Zimmern, die unterschiedliche Lebenssituationen berücksichtigen. Auch energetisch wird ein hoher Standard umgesetzt, unter anderem durch den Einsatz von Photovoltaik und moderner Wärmepumpentechnik.
Für die aktuellen Mieterinnen und Mieter ist vorgesehen, dass sie vor Beginn der Bauarbeiten Ersatzwohnungen erhalten. Dazu führt die GAG individuelle Gespräche, um passende Lösungen zu finden. Erst wenn alle umgezogen sind, beginnen die Abrissarbeiten. Die anschließende Bauzeit wird voraussichtlich rund zwei bis zweieinhalb Jahre dauern.

Der Neubau an der Further Straße ist ein gutes Beispiel dafür, wie Stadtentwicklung im Kölner Norden gelingen kann: Alte, nicht mehr zeitgemäße Gebäude werden durch moderne, nachhaltige und vor allem bezahlbare Wohnungen ersetzt. Wir brauchen dringend mehr bezahlbaren Wohnraum in dieser Stadt und das muss weiter forciert werden. Dafür werden wir uns einsetzen. Als Ratsmitglied ist mir dabei besonders wichtig, dass das Projekt eng begleitet wird. Der Austausch mit den Mieterinnen und Mietern sowie eine transparente Kommunikation müssen im Mittelpunkt stehen. Klar ist auch: Einschränkungen für die Anwohnerinnen und Anwohner sollen so gering wie möglich gehalten werden.
Gleichzeitig freue ich mich sehr über die geplanten neuen Wohnungen. Jeder zusätzliche Quadratmeter bezahlbarer Wohnraum ist ein Gewinn für unseren Stadtbezirk und für ganz Köln.
Der Neubau an der Further Straße ist daher nicht nur ein Bauprojekt, sondern auch ein Signal: Der Kölner Norden wächst und entwickelt sich weiter. Ich werde mich dafür einsetzen, dass auch die Infrastruktur mitwächst.


WorringenPur.de/23.03.2026
Bericht & Foto: Mattis Dieterich
Redakt. & digit. Bearbeitung: Matschkowski