Zwei Verletzte
nach Feuer in einem Wohnhaus

Köln-Roggendorf/Thenhoven
Am Donnerstag, den 11.01.2018 wurde um 14:53 Uhr die Löschgruppe Roggendorf zu einem Brand in einem Wohngebäude „Im Mönchsfeld“ gerufen. Zwei Verletzte wurden durch den Rettungsdienst in Krankenhäuser transportiert. Das Feuer konnte schnell gelöscht werden.

Die Anruferin berichtete der Leitstelle der Feuerwehr Köln über ein Feuer in einem von ihrer Wohnung aus gegenüberliegenden Innenhof. Daraufhin eröffnete die Leitstelle einen Einsatz mit dem Stichwort FEUER1 und entsandte u.a. den Löschzug der Feuerwache Chorweiler, ein Löschfahrzeug der Feuerwache Weidenpesch sowie die Löschgruppe Roggendorf zur angegebenen Adresse. Bereits auf der Anfahrt war eine Rauchentwicklung erkennbar. Aufgrund mehrerer weiterer eingehender Notrufe wurde das Alarmstichwort auf FEUER2-Y (Y= Menschenleben in Gefahr) erhöht und weitere Kräfte der Feuerwachen Weidenpesch und Ehrenfeld entsandt.

An der Einsatzstelle schlugen Flammen aus einem Balkon im rückwärtigen Bereich des 3. Obergeschosses eines Wohnhauses und drohten auf das darüber liegende Geschoss überzugreifen. Gleichzeitig war eine starke Rauchentwicklung an der gesamten rückwärtigen Gebäudefront festzustellen. Sofort wurde über die Drehleiter ein Löschangriff von der Rückseite des Gebäudes eingeleitet, gleichzeitig ging ein Trupp unter Atemschutz zur Menschenrettung in die Brandwohnung über den Treppenraum vor.

Da der Treppenraum ab dem 3. Obergeschoss verraucht war, wurden zwei weitere Trupps zur Kontrolle des Treppenraumes sowie der darüber liegenden Wohnungen eingesetzt. Vor dem Gebäude machten sich zwei Bewohner bemerkbar, welche Rauchgase eingeatmet hatten und rettungsdienstlich versorgt werden mussten. Einer der Verletzten hatte Löschversuche unternommen, die andere Person war durch den verrauchten Treppenraum ins Freie gelaufen. Beide Verletzten wurden vom Rettungsdienst in Krankenhäuser transportiert.

Das Feuer auf dem Balkon hatte bereits auf Teile der Wohnung übergegriffen, konnte aber trotzdem schnell gelöscht werden. Aufwändiger gestalteten sich anschließend die Nachlöscharbeiten sowie die Kontrolle der über dem Brandgeschoss liegenden Wohnungen. Die Brandwohnung ist derzeit nicht mehr bewohnbar. Alle anderen Wohnungen konnten nach der Kontrolle wieder an die Mieter übergeben werden.

Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit insgesamt 48 Einsatzkräften und 16 Fahrzeugen im Einsatz, welcher nach rund 2 Stunden beendet werden konnte.


WorringenPur.de/15.01.2018
Bericht: Andreas Peters
Redakt. & digit. Bearbeitung: Matschkowski