Mitsingkonzert im „Haus Schlösser“
„Frau Nachbarin“ präsentierte Winfried Bode
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Köln-Worringen
Das Mitsingkonzert mit „Winfried Bode“ war das erste dieser Art bei der dritten Veranstaltung in der Gaststätte „Haus Schlösser“, das erneut von „Frau Nachbarin“ (Barbara Herrlich und Beate Rademacher) veranstaltet wurde. Mit Winfried Bode gastierte hier als Solist ein Vollblutmusiker, der das Publikum im Haus Schlösser von Beginn an im Griff hatte und mit „Hallo Mary Lou“ einen Einstieg in`s Mitsingprogramm hatte, der aufgrund des Bekanntheitsgrades dieses Liedes voll gelang.

Wenn auch diesmal nicht ganz ausverkauft, war das Publikum bester Mitsinglaune und unabhängig davon, ob es um englische Titel wie

„Morning has broken“, „Sound of Silence“ und dem Stones Klassiker „Painted Black“ oder um deutsche Hits wie „Kriminal-Tango“ und „Rote Lippen soll man küssen“ ging; das Publikum war textsicher. Beim Originaltext von „Azzuro“ in italienischer Sprache zeigten die „Mitsinger“ dann aber doch leichte Schwächen und es wurde kurz etwas ruhiger im Publikum.

Das Programm von Winfried Bode basiert vorwiegend auf Songs der 50er/60er Jahre, bevorzugt im Stil von Rock & Roll, Country, Blues, Acoustic Rock, Sixties-Pop und West Coast Rock. Dass er dieses umfangreiche Repertoire auch stimmlich abdeckt, bewies er mit der Auswahl seiner vorgetragenen Songs, die seine sehr wandlungsfähige und flexible Stimme belegte. Die Präsentation des Klassikers der Walker Brothers „The Sun Ain`t Gonna Shine Anymore“, begleitet lediglich von seiner Gitarre, war äußerst gelungen, wenn man berücksichtigt mit welchem Orchesteraufwand das Original seinerzeit begleitet wurde.

Dass anschließend der damalige Nr.1-Hit von Freddy Quinn, „Heimweh“ im krassen Gegensatz hierzu stand, versteht sich von selbst, bewies

aber die Wandlungsfähigkeit des Künstlers. Aber auch das Publikum wusste hier zu überraschen, denn gab es zunächst ein leichtes Raunen bei der Ankündigung dieses Liedes, das man heute ungestraft als Schnulze bezeichnen darf, blühten die Anwesenden hier voll und ganz auf und es sangen Gäste begeistert mit, die bei der Premiere dieses Liedes noch gar nicht geboren waren.
Bei der geforderten Zugabe präsentierte Winfried Bode abschließend mit „Der Zauberer bin ich“ einen seiner 1.500 selbst komponierten Songs und der anschließende Beifall bestätigte „Frau Nachbarin“, dass mit Winfried Bode als Künstler die richtige Wahl für einen kurzweiligen musikalischen Abend getroffen wurde.
Wer mehr über Winfried Bode, der in ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland auftritt, wissen möchte, kann sich auf dessen Homepage (www.songpower.de) informieren.

Mit „Red Rouster“, einer Rolling Stones Cover Band, geht es am 09. Juni im Haus Schlösser weiter. Nach den Ferien gibt es noch vier weitere Vorstellungen, jeweils am zweiten Freitag der Monate September, Oktober, November, Dezember. Karten sind im Vorverkauf (10,- €) im Haus Schlösser und an der Abendkasse (12,- €) erhältlich.


WorringenPur.de/15.05.2017
Bericht und Fotos: Jakob Mildenberg
Redakt. & digit. Bearbeitung: Matschkowski