Pflege des Waldes im Worringer Bruch
(Verkehrssicherung)
Landschaftswart Herbert Jansen informiert:
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Köln-Worringen
Im östlichen Teil des Worringer Bruchs, links und rechts der Brombeergasse bis Dellenweg, sieht man zurzeit Fällarbeiten am Baumbestand. Die Hybridpappeln wurden nach dem Krieg von Worringer Schülern in einer Aufforstungsaktion hier angepflanzt. Die über 60 jährigen Pappeln

sind aufgrund ihres Alters und der schwierigen Bodenverhältnissen nicht mehr standsicher. Schon seit Jahren liegen hier nach jedem Sturm Äste und Bäume auf den Wegen. Die Strom- und Telefonleitung waren dann öfters mal niedergerissen. Früher wurde auch hier Lehm für die Worringer Ziegeleien(1800 bis 1930) gestochen. Die Löcher wurden später mit Abfällen und Müll aus Worringen und der umliegenden Industrie verfüllt. Das Naturschutzgebiet Worringer Bruch beginnt erst weiter westlich am Erdweg.

Die Waldflächen wurden vor kurzem von der Stadt Köln erworben. Entlang der Wege, Straßen und Gebäuden müssen die nicht mehr verkehrssicheren Bäume gefällt werden. Um dem Artenschutz Rechnung zu tragen, werden Höhlenbäume, wo möglich, oberhalb der Höhleneingänge gekappt und bleiben stehen. In den Höhlen leben gerne Spechte und

Fledermäuse.

Die Forstverwaltung bittet für die Dauer der Arbeiten um Nachsicht. Besonders auf den Wegen kann es Behinderungen und Verschmutzungen geben. Langfristig sollen hier stabilere, artenreiche Auenwaldbestände aus den hier natürlich vorkommenden Baumarten entstehen. Dort wo es erforderlich ist und eine natürliche Baum- verjüngung ausbleibt, werden ggf. Bäume und Sträucher des Hartholzauenwaldes (Stieleichen, Erlen und Eschen) nachgepflanzt.

Fragen zur Maßnahme werden vom zuständigen Stadtförster Herrn Michael Hundt unter Tel.:0221 - 799520 beantwortet (Sprechstunde mittwochs von 15.00-17.00 Uhr). Weitere Informationen über den städtischen Wald finden Sie im Internet unter http://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/freizeit-natur-sport/wald/ beim Amt für Landschaftspflege und Grünflächen & Forstverwaltung.


WorringenPur.de/22.11.2017
Bericht und Fotos: Herbert Jansen
Redakt. & digit. Bearbeitung: Matschkowski